Grundgehorsam (auch altersunabhängig)

"Hunde sind unsere Verbindung zum Paradies. Sie kennen nichts Böses, nicht Eifersucht oder Unzufriedenheit.
Mit einem Hund an einem herrlichen Nachmittag an einem Hang zu sitzen kommt dem Garten Eden gleich, wo Nichtstun nicht Langeweile war – sondern Frieden."
Milan Kundera

Der Grundgehorsam eines Hundes beinhaltet die wichtigsten Kommandos, die jeder Hund möglichst früh erlernen sollte.

Sie sind wichtig im Alltag, sowohl im Haus als auch draußen, wo man auf fremde Menschen und Hunde, sowie andere Tiere  und unbelebte, unbekannte Objekte trifft.


Viele dieser Anweisungen sind für die Sicherheit des Hundes absolut wichtig. Er muss sein Regelwerk kennenlernen, damit wir uns mit unserer Schnüffelnase rücksichtsvoll in der Umwelt bewegen können.

Wie man die Anweisungen benennt, ist letztlich unerheblich. Ein Kommando kann lauten wie es mag, hat der Hund es so gelernt, wird er befolgen was er damit verknüpft hat. Bleiben Sie allerdings zunächst bei einem Wort oder Gestik, es sei denn, das Kommando wird nicht mehr befolgt und hat sich abgenutzt. Für den Gruppenunterricht werde ich der Einfachheit halber die gesprochenen Worte und die Körpersignale vorgeben.

Bei einem jungen Hund müssen die Signale immer weiter verfestigt werden, Kommandos werden zunächst in ablenkungsarmer Umgebung (sprich in der "Guten Stube") erlernt, später wird an möglichst vielen Orten generalisiert und die Dauer der Ausführung gesteigert. Jeder Vierbeiner hat hier sein eigenes Lerntempo, bitte versuchen Sie sich in den Gruppenstunden nicht mit anderen Hunden zu vergleichen. Für jeden einzelnen Hundebesitzer ist sein Schatz der wertvollste der Welt. So soll es sein!

Absolut wichtig ist  ein unverzügliches (1-2 Sekunden) positives Verstärken. Hier setzte ich sehr gerne Leckerli ein, zunächst grundsätzlich, später intermittierend. Dann kann auch ein gesprochenes "Fein" schon das Speicheln und sich um die Nase lecken auslösen... Mehr zu dieser Art der Konditionierung in meinen Stunden.